Unsere sechs Monate zum Erfolg

Donnerstag, 31. Mai 2012

Von Collagen und anderen Bewährungsproben

Nach der gemeinnützigen Gruppenarbeit hatten wir noch den Abschlussworkshop in dem wir die Entscheidung mitgeteilt bekamen, ob wir nun bei den Joblingen mitwirken und unseren Ausbildungsplatz mit dieser Hilfe erarbeiten dürfen.
Dabei hatten unsere Koordinatoren Frau Fiedler und Herr Kaiser auch einige schwere Entscheidungen zu treffen. Schließlich konnten nur 24 Bewerber angenommen werden, was zur Folge hatten, dass einige wieder den Heimweg antreten durften.
Die erlesenen 24 durften dann noch einen Vertrag unterschreiben und ab dem darauffolgenden Montag gingen wir dann in unsere erste Woche der Orientierungsphase.

Die erste Woche war von Vorstellungsrunden und Collagen übersät.
Klassischerweise bestanden die Vorstellungsrunden aus dem Namen, Alter, Abschluss und vor allem dem Ziel. Schließlich wollte Herr Häußler wissen, in welchen Bereichen er für jeden suchen soll.
Zusätzlich wurde der erste Tag noch mit Tests gewürzt. Selbstverständlich hielt sich die Begeisterung in Grenzen als es hieß, dass der Wissensstand in Deutsch, Englisch und vor allem Mathematik auf den Prüfstand gestellt wird.

Am Dienstag war dann direkt der erste Feiertag. Der "Tag der Arbeit" bescherte uns eine frühe Projektunterbrechung.

Weiter ging es am Mittwoch mit einer Collage zu einem Partnerinterview. Dies sollte die Gruppe intimer gestalten. Jeder sollte erfahren, was sein Partner zu den Joblingen gebracht hat und wohin er kommen möchte.
Dies sorgte dafür, dass die Gruppe miteinander ins Gespräch kam und die ersten Einblicke in die Persönlichkeit der Kollegen erhaschen konnte.

Am nächsten Tag fand das erste Bewerbungstraining mit Frau Carola Klinger, einer Kommunikationstrainerin und mittlerweile auch Mentorin, statt. Sie half uns dabei unsere Bewerbungsschreiben zu überarbeiten, sodass sie vorzeigbar sind. Sie versuchte mit Freundlichkeit und konstruktiver Kritik einem jeden weiterzuhelfen. Zwar verlief nicht alles sonderlich zügig, aber die Resultate sind mittlerweile verwendbar.
Außerdem führten die Koordinatoren mit jedem Jobling ein Einzelgespräch durch. Dies konnte entweder platonisch und sehr schnell oder schon etwas ausführlicher und dementsprechend persönlicher ablaufen.
Mein Gespräch war eher lang, da ich zur Erläuterung meiner Misserfolge meine halbe Lebensgeschichte erzählen musste.

Zum Ende der regulären 5-Tage-Woche waren wir im Bildungs- und Technologiezentrum in Borsdorf.
Dort hatten wir die Möglichkeit einen Einblick in Ausbildungsberufe des Handwerks zu bekommen.

Am Samstag waren wir dann auf dem Aktionstag der Lehrstellen im ZAW am Ritterschlösschen und waren dort auf der Suche nach Ausbildungsberufen.

Zum BTZ und dem Aktionstag werde ich nochmal gesondert Stellung beziehen.

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