Unsere sechs Monate zum Erfolg

Donnerstag, 31. Mai 2012

Machen wir es wie Jake Gyllenhaal!

Mit dem dank der ersten Woche verstärktem Gruppenzusammenhalt gingen wir in eine zweite wiederum aktionsreiche Kalenderwoche.

Es begann mit der Auswertung des BTZ und des Aktionstages. Die Erfahrungen waren, wie schon erwähnt, etwas gespalten. Trotzdem hat man gemerkt, dass die Joblinge motiviert und auch häufig zuverlässig sind. Die bisherigen Unzulänglichkeiten wurden mit der Besprechung der Regeln versucht einzudämmen. Trotzdem kommt es gelegentlich vor, dass mal jemand verschläft oder die Regeln nicht einhundertprozentig einhält, aber grundsätzlich werden sie respektiert.

Es ging daraufhin dazu über, dass wir uns POL-Gruppen (Anm.: POL = projektorientiertes Lernen) überlegen sollten. Dies sorgte für einige Diskussionen. Am Ende des Tages stand die Entscheidung der Gruppe bei zu dem Zeitpunkt vier Projekten. Diese waren das kreative T-Shirt für den Firmenlauf am 20.Juni, die Gestaltung der Wand in der Einfahrt, der Tag der offenen Tür und das Fotoprojekt "Klein-Venedig".
Um das freie Sprechen zu üben, hatten wir auch noch Profile der Gründungsaktionäre der Joblinge Leipzig gAG erarbeitet und der Gruppe vorgestellt. Solche Vorträge sind ein großer Bestandteil dieses Projektes, da nur wenige das Selbstbewusstsein mit sich bringen vor einer Gruppe zu sprechen.

Am Dienstag war der jüngste Stifter Deutschlands, Robert Benjamin Biskop von der Stiftung Elemente der Begeisterung, bei uns zu Besuch und analysierte mit uns den Film "October Sky". Grundsätzlich war es ein interessanter Film, der alle Phasen einer Projektverwirklichung darstellte und dies versuchte Herr Biskop auch zu vermitteln. Es sollte zeigen, dass es in Projekten immer Ups and Downs gibt und nicht immer alles nach Plan verläuft. Wenn man allerdings am Ball bleibt, kann man seine Ziele verwirklichen.
Die Vermittlung dieser essentiellen Gedanken gelang Herrn Biskop nicht problemlos. Die vielen Pausen sorgten für etwas Unmut innerhalb der Gruppe.

In der Mitte der Woche war dann der Tag der Entscheidung. Wir mussten unsere Projekte vor Herrn Kretschmer vorstellen und versuchen ihn und unsere Koordinatoren von unseren Ideen zu überzeugen.
Kurzfristig kam ich noch auf die Idee einen Blog zu erstellen, der als Informationsportal zu den Joblingen Leipzigs fungieren soll.
Wie man sieht, verlief meine Präsentation recht erfolgreich und ich versuchte alle offenen Fragen der Verantwortlichen direkt zu beantworten.
Zusätzlich fand an dem Tag die Gruppensprecherwahl statt. Um ein Sprachrohr zu den Koordinatoren zu haben, sollten wir sowohl einen weiblichen als auch einen männlichen Sprecher wählen. Die Wahl verlief anonym, recht zügig und ohne Diskussionen.
Um unseren kulturellen Horizont zu erweitern, waren wir nachmittags im Schulmuseum. Wir informierten uns über den Schulalltag während der Zeit des Zweiten Weltkrieges und sollten uns auch darüber Gedanken machen, was uns die Eindrücke vermittelten.

Donnerstags waren wir mit Herrn Häußler und Frau Klinger in der Karl-Heine-Schule in Lindenau, um unsere Bewerbungsunterlagen erneut zu überarbeiten. Grundsätzlich war der Tag nicht sehr produktiv, da die meisten kaum noch etwas verändern mussten, wodurch sie sehr frühzeitig fertig waren. Allerdings waren die Dateien einiger Joblinge nicht kompatibel mit den Programmen an den Rechnern der Karl-Heine-Schule, wodurch sie dazu gezwungen waren ihre Bewerbungsunterlagen komplett neu zu schreiben. Dies sorgte dafür, dass diejenigen, die bereits fertig waren, zu lange warten mussten. Außerdem kam dann unter den Joblingen die Frage auf, warum wir die Bewerbungsunterlagen nicht in der gAG geschrieben haben. Letztendlich wäre dies möglicherweise durchaus effizienter verlaufen. Ganz zu schweigen davon, dass man in der überschüssigen Zeit an den Projekten hätte weiterarbeiten können.

Der letzte Tag der zweiten Woche war mit der ersten Nachhilfe ausgebucht. Einerseits hatten wir Englisch mit Hoolio und andererseits die Auswertung des Mathematiktests mit Frau Sachse. Die Ergebnisse fielen sehr schwankend aus. Einige hatten durchaus gute Resultate und andere benötigen eine Auffrischung des Schulunterrichts. Das muss jedoch nichts Negatives sein. Im Gegenteil wird diese Nachhilfe für den Erfolg der Ausbildung sehr wichtig sein.

Die zweite Woche war dementsprechend hauptsächlich vom Projekt geprägt und förderte die Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Eigeninitiative.

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