Unsere sechs Monate zum Erfolg

Mittwoch, 6. Juni 2012

That's a match!

In der Leipziger Messe lernte ich meine Mentorin Frau Simone Dietz kennen.
Wir wussten vorher nur, dass manche von uns an dem Tag ihren Mentor kennenlernen sollten, aber wir wussten nicht, wer die Glücklichen sein sollten.
Im Nachhinein fiel mir ein, dass sowohl Frau Fiedler als auch Herr Kaiser mir gegenüber mehrfach betonten, dass das erste Matching an dem besagten Tag stattfinden würde. An und für sich war das nicht nur ein Wink mit dem Zaunpfahl. Sie haben mir stattdessen den Zaunpfahl förmlich über den Kopf gezogen. Trotzdem stand ich auf dem bekanntlichen Schlauch. Erst an dem Messetag wurde es mir allmählich bewusst. Mir war Frau Dietz nämlich von Beginn an sympathisch.

Als wir dann vor versammelter Gruppe zusammengeführt wurden, war ich dann nicht mehr allzu überrascht, sondern voller Vorfreude auf ein vermeintlich interessantes Gespräch.

Ich begab mich mit Frau Dietz in den Empfang und erzählte ihr etwas von mir. Wie sich herausstellen sollte, wusste sie bereits einiges von meiner Vita. Da hat wohl wieder jemand Vorarbeit geleistet. Das ist allerdings nicht wirklich mein Wunsch. Ich mag es hingegen gerne mal anonym zu bleiben. Mein Leben lang war ich als Genie verschrien und dadurch waren die Erwartungen an mich immer höher als bei jedem anderen. Deswegen gehe ich heutzutage lieber als unbeschriebenes Blatt durch die Welt. Das fällt natürlich schwer, wenn die Informationen direkt wieder verbreitet werden.

Also fing ich an ihr etwas von den nicht allzu schönen Zeiten zu erzählen und warum ich mit meinem Potential und meinem Können überhaupt in die Arbeitslosigkeit kam. Da ihre Kinder ebenfalls hochbegabt und erfolgreich sind und sie selbst ein Diplom mit Auszeichnung hat, war mir von Anfang an klar, dass sie zu mir passt. Sie weiß, was für mich wichtig ist und sieht halt auch, dass es auch komplett umgekehrt gehen kann, wenn man keine Unterstützung erhält und immer allein alles bewältigen musste. Seien es nun eigene als auch Probleme anderer.

Ich merkte auch direkt ihre Motivation. Sie ist gewillt mir in jeglicher Form zu helfen und mein Potential auch zu nutzen. Wir haben uns Ziele gesetzt und werden daran arbeiten diese auch zu erreichen.

Zum Abschluss zeigte sie mir noch ihr Büro und stellte mich ihrem Team vor. Sie waren allesamt sehr höflich und zeigten Interesse.

In der selben Woche hatten wir auch direkt noch ein kurzes zweites Treffen, welches die Fortschritte der Woche in den Mittelpunkt stellte. Ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht ganz gut drauf, da ich den ganzen Tag durch halb Leipzig gefahren und abends dementsprechend erschöpft gewesen bin.
Da sie allerdings ebenfalls erst von einem Businesstrip zurückkam, beruhte das ein wenig auf Gegenseitigkeit.
Frau Dietz verabschiedete sich danach erst einmal in den Urlaub und ab nächster Woche geht es dann auch wieder weiter.

Ich freue mich schon auf das nächste Treffen und bin bisher von meiner sehr sympathischen Mentorin überaus begeistert.

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